Gewerbegebiet Düren/Langerwehe: Arbeitsplätze statt grüner Ideologie

Der grüne Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer kritisierte kürzlich den Verzicht auf Windenergieanlagen im Gewerbegebiet Düren/Langerwehe. Dort würden Flächen „Logistikcentern und Märkten geopfert“. Als „geradezu perfide“ bezeichnet der FDP-Kreisvorsitzende Alexander Willkomm diese Äußerung. „Die Schaffung neuer Arbeitsplätze in unserer Region ist wichtiger als die Umsetzung grüner Ideologie“.

Immer mehr junge Menschen verlassen den ländlichen Raum, weil sie keine Ausbildungs- und Arbeitsplätze finden. „Wer junge Menschen vor Ort halten will, muss das Gewerbe stärken“, plädiert auch der Dürener FDP-Vorsitzende Hubert Cremer für die Planung des Gewerbegebiets.

Die Ansiedlung von Windrädern blockiert aus Sicht der Freien Demokraten die Ansiedlung weiterer oder größerer Unternehmen. Die Emissionen der Windkraftanlagen müssten bei der Planung des Gewerbegebiets berücksichtigt werden. Diese Emissionen könnten dann nicht mehr von Gewerbebetrieben ausgehen, die in Düren und Langerwehe dringend gebraucht werden. „Die Windkraft darf die wirtschaftliche Entwicklung nicht behindern“, führt Willkomm weiter aus.

Die Region stehe vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. „Wir stehen vor der Entscheidung, ob wir neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen und unsere Region stärken oder ob wir zum Versuchslabor steuerfinanzierter grüner Ideologie werden? Wir entscheiden uns für die Menschen in der Region und damit für Ausbildungs- und Arbeitsplätze“, so Willkomm abschließend.

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